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Fahren mit Genuss oder harter Sport
auf Rennstrecken und im Gelände

Leidenschaft Motorradfahren

Während der Genussfahrer sich beim Motorradfahren erholt und Stress abbaut, gibt es andere, die das Motorradfahren als harten Sport und Herausforderung betrachten.
Sie fahren auf abgesperrten Rennstrecken hohe Geschwindigkeiten und trainieren mit Leidenschaft ausgefeilte Kurventechniken.

Motocross - Über Stock und Stein

Eine andere Gruppe begeistert sich für Geländefahrten auf Strecken mit besonderen Ansprüchen. Es gibt tiefen Sand, steile Auf- und Abfahrten und Fahrten durch Schlamm und Wasserläufe.
Die Maschinen sind dafür eigens präpariert (Enduro-Motorräder) mit hochgelegten Auspuffanlagen, langen Federwegen und grobstolligen Reifen.

Viele dieser Motorsportler haben den Ehrgeiz, in Rennen oder Geländefahrten auf dem Siegertreppchen zu stehen und das heimische Wohnzimmer mit einer kleinen Trophäensammlung zu dekorieren.

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Wie wird man zum Motorrad-Fan?

Mancher ambitionierte Biker ist einmal mit einem Mofa angefangen, andere als Sozius-Mitfahrer(in).
Als nächstes kam der Wunsch, ein Motorrad zu besitzen und die Vorstellung, wie wunderbar es ist, Motorrad zu fahren.
Motorradfahren gibt ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, welches weit darüber hinausgeht, nicht mehr auf Bus und Bahn angewiesen zu sein.

Der Rausch des Fahrens

Motorradfahren ist ein einzigartiges Fahrgefühl und mit Autofahren nicht zu vergleichen.
Die Nähe zum Motor, das Gefühl für Reifen und Fahrbahn und der direkte Kontakt mit dem Fahrtwind machen das Fahren zu einem Erlebnis, wie es kein anderes Fahrzeug vermitteln kann.

Neue Horizonte

Ein Motorradfahrer entwickelt sich kontinuierlich weiter, er sammelt Erfahrungen und verbessert seine Fahrtechnik. Mit Zunahme der Sicherheit vergrößert sich weiterhin die Freude am Fahren und das Motorradfahren wird zum schönsten Hobby.
Zunächst werden Tagestouren in der näheren Umgebung gemacht und es macht ungeheuren Spaß, Landstraßen mit vielen Kurven zu Fahren. Dann kommen Wochenendtouren zu Campingplätzen und erste Kontakte zu anderen Bikern werden geknüpft.

Gruppenerlebnisse

Während der Duft frisch gegrillter Bratwürste und Schweinsrippchen über den Platz zieht, entstehen neue Freundschaften und die nächsten Treffpunkte und Gruppenfahrten werden vereinbart. Man erfährt viel über interessante Fahrziele und die schönsten Gebirgsstrecken.
Und wenn man hört, dass der eine in Polen Wölfe gesehen hat und ein anderer in den rumänischen Karpaten fast einen Bären angefahren hätte, muss das nicht unbedingt Bikerlatein sein, jeder Biker erlebt manchmal auch etwas ungewöhnliches.



Gute Ratschläge

Und bei der ganzen Fachsimpelei staunt der Neuling, was die alten Hasen alles wissen.
Viele gute Ratschläge prasseln auf den "Freshman" ein:
Also die Kerze reinigen und den Elektrodenabstand einstellen, das musst du können; und die Vergaserdüse reinigen; und die Kette von Zeit zu Zeit spannen und wissen, wann sie erneuert werden muss.
Die erfahrenen Biker kennen ihre Maschinen von innen und aussen und dann gibt es natürlich auch noch einige, die es ganz genau wissen.
Der Neuling ist dann oft froh, wenn er wieder nach Hause fahren und mit seiner Maschine ganz allein die Freude am Fahren genießen kann.

Motorradurlaub

Als nächstes steht dann ein richtiger Motorrad-Urlaub an, und man beginnt zu lernen, wie man kleine Reparaturen selbst ausführen kann.
Für die große Fahrt müssen Lösungen gefunden werden, wie das Gepäck verstaut werden kann und man macht sich Gedanken über Taschen, Rucksäcke und Gepäckträger für das Motorrad.
Mit einer gründlichen Inspektion wird die Sicherheit der Maschine überprüft. Man lernt, manche Wartungsarbeiten selbst auszuführen und mit zunehmendem Wissen über die technischen Details des Motorrads wächst auch die gefühlte Einheit Mensch und Maschine.

Selbstverwirklichung und Sicherheit

Es ist auch die Ausschöpfung der eigenen Möglichkeiten verbunden mit dem Erwerb neuer Erfahrungen, die das Erlebnis des Motorradfahrens so einmalig erscheinen lassen. Wichtig ist dabei, dass die eigenen Grenzen erkannt werden und die Sicherheit stets höchste Priorität bedeutet.
Ein Motorradfahrer sollte immer seine Fähigkeiten pragmatisch einschätzen können. Wenn ein Fahrer z. B. noch wenig Erfahrung bei winterlichen Straßenverhältnissen oder nassen Fahrbahnen hat, ist ein Fahren mit gr0ßer Vorsicht erforderlich, um Erfahrungen zu sammeln oder ein entsprechendes Sicherheitstraining zu absolvieren.
Eine optimale Schutzkleidung und die Verkehrssicherheit seiner Maschine sind für jeden Fahrer unerlässlich.

Gefahrbewusst fahren

Motorradfahrer tragen ein höheres Risiko als Autofahrer, sie werden oft zu spät erkannt und ihre Geschwindigkeit wird unterschätzt. Jeder Motorradfahrer sollte sich immer seiner hohen Verletzbarkeit bewußt sein und mit einem Fehlverhalten anderer rechnen.